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Samstag, 12. Juni 2010



71. Post. Plastische Handhaben als Kennzeichen der grob keramischen Gefäße der Linienbandkeramik. Beispiel: SOND 008, Schlaghau und angrenzende Parzellen. Unter den plastischen Handhaben überwiegen ovale, in sich symmetrische Henkel- bzw. Schnurösen sowie runde, spitz zulaufende oder zylindrische Griffknubben. Wie man sich die Anordnung der Schnurösen an den Gefäßen vorstellen muss zeigt ein vollständiges Gefäß ( sw-Abbildg.) aus Ulm-Eggingen und stammt aus der Veröffentlichung von C. J. Kind.

Die oft und zahlreich vorgestellten Periodisierungssysteme sind lediglich grobe Raster, die für die zeitlichen Abfolgen der einzelnen Kulturen keine Anhaltspunkte liefern. Die Bandkeramik liefert überwiegend grobkeramische Gefäßscherben über die sich auch Fachleute nur sehr zurückhaltend äußern. Grobkeramik ist in Bezug auf die chronologische Gliederung sehr unempfindlich und bis auf wenige Unterschiede in der Magerungsart weitgehend gleich. für die Feinkeramik ist von verschiedenen Autoren eine detaillierte Typologie bandkeramischer Verzierungsmuster erarbeitet worden, anhand deren Auftreten chronologische Abfolgen ab zu leiten sind.

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